Moin!
Aufgewachsen im idyllischen Flensburg, exportiert nach Ungarn mit 15. Auf Wiedersehen Heringsangeln in der Förde und Abhängen in der Holm-Passage.
Angeblich lässt sich mein Schleswig-Holsteiner Vermächtnis immer noch an meinem residualen norddeutschen Akzent identifizieren. Natürlich nur in den absoluten Grenzfällen, in denen wir unsere Kooperation gerade nicht auf Denglisch abwickeln – da wir uns ja zum Glück alle auf die ergonomischen Vorteile von Begriffen wie „UI Design“ gegenüber „Benutzeroberflächenentwicklung“ geeinigt haben.
Ein kurzer Besuch in Flensburg vor einigen Jahren brachte folgende Erleuchtungen mit sich:
- Alles ist viel kleiner, als ich es in Erinnerung hatte.
- Flensburger Pilsner schmeckt furchtbar.
- Die wundervolle Realschule Flensburg West ist den Durchschnittsschulen Ungarns immer noch 30 Jahre voraus.
Das DACH-Manöver
Nach dem kompletten finanziellen Zusammenbruch der ungarischen Kleinunternehmer-Welt und somit auch meines Budapester Studios im Jahr 2011, fiel mir plötzlich ein, dass ich Deutsch kann. So verlegte ich meine Operation innerhalb eines Jahres „kurz mal“ in den DACH-Markt, mittels der methodischen Demoralisierung der Konkurrenz auf deutschen Designwettbewerb-Plattformen. Das übersetzte sich schnell in eine feste, deutschsprachige Klientel.
Deutsche Telekom - Bonn
Ende 2012 holte mich ProData (heute emagine) direkt in die Enterprise-Welt der Deutschen Telekom in Bonn, um an "innovativen E-Commerce-Lösungen" in der Frühphase des Responsive Designs zu arbeiten (fullscreen Produkt Seiten und Checkout-Flows ftw). Das funktionierte so gut, dass die Telekom meine Expertise auch dann noch jahrelang als Freelancer in Anspruch nahm, als sich die Compliance-Richtlinien für externe IT-Berater in Deutschland massiv verschärften. Qualität setzt sich eben durch. :)
Team Kölsch
2016 ging es nach Köln zu Sapient-Nitro (die heute entweder SapientRazorfish, Razorfish oder Publicis Sapient heißen – ich habe bei den ganzen feindlichen Übernahmen den Überblick verloren). Dort hatte ich die Ehre, am 2016er Rebranding von Bosch.com und am UI der Lufthansa App zu arbeiten. Vor allem aber genoss ich das Nachtleben mit meinen Kollegen (Köln ist Wahnsinn) und lernte, dass Flensburger Pilsner einem Kölsch nicht das Wasser reichen kann (no pun intended).
Standort 2026
Zurzeit lebe ich mit meiner Familie in St. Martin, Ungarn (Szigetszentmárton). Fun Fact: St. Martin ist die Partnerstadt von Vellmar!
Falls Sie mich über mein Webflow-Profil gefunden haben: Dort steht als Standort mein Heimathafen Flensburg, auch wenn mein Schreibtisch heute in Ungarn steht. Glasfaser kennt eben keine Landesgrenzen – das müssen wir Webflow nur noch erklären.
Wenn Sie also jemanden suchen der die deutsche Enterprise-Mentalität von Bosch, Telekom und Lufthansa von innen kennt und genau weiß, wie man diese Qualität ohne den trägen Agentur-Ballast liefert (und Webdesign-Konzepte in feinstem Denglisch erklärt), können Sie hier gerne einen Chemistry Call via Calendly buchen.
Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!




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